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Hunderatgeber

Das korrekte Abrufen: Wie rufe ich meinen Hund richtig?

Bild Hund abrufen Für die ersten Trainingseinheiten empfiehlt sich das Training mit einer Schleppleine.

Viele Hunde lassen sich nur schwerlich abrufen: Ein anderer Hund, ein spannender Geruch oder eine deliziöse Futterquelle lenken den tierischen Vierbeiner in Windeseile ab. Wir verraten Ihnen, wie Sie Ihren Hund auch in schwierigen Situationen erfolgreich abrufen.

Aller Anfang ist schwer – Abrufen ohne Ablenkung

Oftmals findet der Hund seine Umgebung wesentlich spannender, als seine Bezugsperson. Damit das Abrufen des Hundes auch in diesen Momenten funktioniert, müssen Halter regelmäßig das korrekte Abrufen üben. Mit dem Rückruftraining sollte im idealen Fall bereits im Welpenalter begonnen werden. Seien Sie gewiss: Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen! Üben, üben, üben – lautet das Credo. Beim Abruf-Kommando sollte sich der Halter für einen eindeutigen Begriff entscheiden, z. B. HIER oder KOMM. Ein unaufhörliches Hinterhergrölen mit zigfacher Namensnennung und einem Mix aus Anweisungen verwirrt den Hund lediglich und ist nicht zielführend. Tipp: Rufen Sie das Kommando am Angang immer dann, wenn der Hund bereits auf Sie zu rennt. Interessante Hinweise erhalten Sie im Ratgeber Teambuilding Übungen: Wie werden mein Hund und ich ein eingespieltes Team?

Hilfsmittel

Alternativ können Sie zu Beginn auch mit einer Schleppleine arbeiten. Durch den Einbezug dieses Hilfsmittels kann der Hund unter der Kontrolle der Menschenhand sein von Natur aus gegebenes Erkundungsverhalten ausleben. Auf diese Weise behalten Sie trotz großer Distanz die Oberhand (siehe auch Tipps zur Leinenführigkeit eines Hundes). Lassen Sie den Hund bei Übungen mit Schleppleine die Leinenlänge fast gänzlich ausnutzen (zunächst sollten fünf Meter Länge ausreichen). Rufen Sie dann seinen Namen, das festgelegte Kommando oder senden Sie ein Pfeifsignal. Hat der Hund Sie erreicht, bekommt er eine Belohnung. Der Hund kommt nicht? Dann ziehen Sie ihn mit der Leine heran und reichen ihm dann die Belohnung. Mittels dieser Methode lernt der Vierbeiner, dass sich das Zurückkommen in jedem Fall lohnt. Diese Übung können Sie in jeden Spaziergang integrieren. Das Training an der fünf Meter langen Leine funktioniert? Jetzt darf die Leinenlänge erhöht werden.

Körpersprache des Halters

Für das erfolgreiche Abrufen spielt die Körpersprache des Menschen eine nicht unwesentliche Rolle. Wenn nicht dringend notwendig, sollten Sie dem Hund unter keinen Umständen hinterherrennen. Für den Hund würde sich die Szene wie folgt gestalten: Mein Herrchen rennt hinter mir her und ruft irgendein Kommando? Aha, er will fangen spielen! Der vorgebeugte Oberkörper im Zusammenspiel mit den ausgestreckten Händen wirkt außerdem eher abschreckend bzw. scheuchend auf den Hund.

Abrufen aus schwierigen Situationen

Bild Hund Beschränken Sie sich nicht ausschließlich auf schmackhafte Köstlichkeiten; ebenso kann das Lieblingsspielzeug oder eine Streicheleinheit eine willkommene Belohnung darstellen

Nach zahlreichen Stunden des Übens sitzt das Kommando? Dann können Sie den Schwierigkeitsgrad des Trainings langsam erhöhen. Verabreden Sie sich beispielsweise mit einem Bekannten und dessen Hund auf Ihrer gewohnten Gassi-Strecke. Wenn Sie hier auf den anderen Hund treffen, rufen Sie Ihren Vierbeiner ab, belohnen ihn mit einem Leckerli und rufen zügig das Kommando LAUF, sodass er seinen vierbeinigen Freund begrüßen kann.

Die richtige Belohnung macht die Musik

Der Erfolg des Trainings hängt maßgeblich von der Art der Belohnung ab. Der Rückweg zum Besitzer muss aus Hundesicht erstrebenswert sein. Aber Achtung: Wollte der Hund z. B. gerade einem Jogger hinterherjagen und Sie rufen ihn richtigerweise ab, sollte das Reichen eines Leckerlis selbstredend entfallen. Darüber hinaus gilt im Allgemeinen, dass Sie die Art der Belohnung variieren müssen. Erhält der Hund immer dasselbe Leckerchen, hat er schon bald keinen Anreiz mehr, auf Sie zu hören (dies gilt im Speziellen, wenn Sie gerade am Anfang des Trainings stehen). Beschränken Sie sich nicht ausschließlich auf schmackhafte Köstlichkeiten; ebenso kann das Lieblingsspielzeug oder eine Streicheleinheit eine willkommene Belohnung darstellen. Lesen Sie mehr im Ratgeber Hunde loben lernen: Wie kann ich meinen Hund motivieren?

Tipps zum Schluss:

  • Legen Sie einen Begriff als Rückruf-Kommando fest, z. B. HIER oder ZU MIR.
  • Als Rückrufinstrument kann ebenso auf eine Hundepfeife zurückgegriffen werden. Ertönt die Pfeife, reichen Sie dem Tier zu Beginn ein Leckerli.
  • In der anfänglichen Trainingsphase sollte der Hund für die Befolgung des Befehls eine Belohnung erhalten.
  • Wählen Sie für die Übung einen ruhigen Ort ohne große Ablenkung.
  • Regelmäßiges Training ist das A und O für langfristigen Erfolg.

 

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Bildquellen :

Bild 1 : © Pixabay.com / jeremy8

Bild 2 : © Pixabay.com / Chiemsee2016
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