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Der VW T3: Kleintransporter der späten 1970er

Allgemeines zum Modell

Bild blauer VW T3 Der VW T3 wurde in Hannover, dem österreichischen Graz und in Uitenhage in Südafrika hergestellt

Der Kleintransporter VW T3 ist die dritte Generation des VW-Bus. Dieser wird auch als VW-Transporter oder schlichtweg "Bulli" bezeichnet. Produziert wird der VW-Bus seit 1950, die Fertigung der dritten Generation begann 1979. Der VW T3 ist unter anderem als Kleinbus, Kastenwagen (mit fest umschlossenem Laderaum), Pritschenwagen (mit offener Ladefläche) und im Doppelkabinen-Bau (eine Mischung aus Pritschenwagen und Kleinbus) verfügbar. VW produzierte das Modell bis 1992, obgleich der Nachfolger VW T4 bereits 1990 auf den Markt kam.

Technische Daten & Ausstattung der Baureihen

Innerhalb der VW-Transporter-Geschichte ist der VW T3 das erste Modell, das auf einer neuen und eigenständigen Entwicklung aufbaut. Die Technik des VW T1 basierte nämlich auf der des VW Käfer, der T2 führte dessen Konzept fort. Die Kurbellenkerachse mit Drehfederstäben ersetzte VW beim T3 durch modernere Dreiecksquerlenker und Schraubenfedern. Bezüglich der Lenkung erfolgte ein Wechsel von Rollenlenkung auf eine Lenkung mittels Zahnstange. Die Änderungen zeigen sich auch anhand der Maße des VW T3: Im Vergleich zur vorherigen Generation ist der Kleintransporter etwa sechs Zentimeter länger, 12,5 Zentimeter breiter und (versehen mit der Einstiegsmotorisierung) circa 60 Kilogramm schwerer. Auch der Radstand veränderte sich und wuchs auf 2460 Millimeter an, was einer Erweiterung von sechs Zentimetern entspricht. Die Kleinbus-Version des VW T3 verfügt mit neun Sitzplätzen über die größte Sitzanzahl. Im Kasten- und Pritschenwagen finden jeweils zwei oder drei Leute Platz, bei Modellen im Doppelkabinen-Bau sind Sitzgelegenheiten für bis zu sechs Personen montiert. Der Einstiegsmotor des VW T3 verfügt bei einem Hubraum von 1,6 Litern über 50 PS, Top-Modell ist ein 2,1-Liter-Motor mit 112 PS, den VW ab 1984 in das Fahrzeug integrierte. Auch drei Dieselmodelle kamen auf den Markt, das leistungsstärkste setzte auf einen 1,6-Liter-Motor mit Turboloader und 70 PS. Sofern er nicht gewerbliche Zwecke erfüllt, ist der VW T3 vor allen Dingen als Campingbus beliebt. Daher erschien er ab 1985 auch als "Multivan". Diese Modellausführung enthält unter anderem einen Fahrgastraum mit Klapptisch, wärmeisolierte Seitenwände und eine integrierte Kühlbox. Serienmäßig sind alle VW-T3-Modelle mit Heckantrieb ausgestattet, ab 1984 erschien darüber hinaus ein mit "Synchro" betiteltes Modell mit Allradantrieb. Im Gegensatz zu anderen Allradantrieben der damaligen Zeit funktioniert dieser permanent und bewältigt Steigungen von etwa 54 bis 70 Prozent.

Mängelreport

Bild weißer VW T3 Ein VW T3 mit Aufstelldach als Sonderausstattung, die einen zusätzlichen Schlafplatz schafft.

Die Motoren des VW T3 sind aufgrund ihres unzureichenden Kühlmechanismus defektanfällig. Speziell Modelle mit hohen Laufleistungen sollten daher im Motorraum genau überprüft werden. Diese Anfälligkeit liegt vor allen Dingen bei den Modellen mit nur 50 PS vor, die mit dem Gewicht des Fahrzeugs überfordert sind. Weitere Schwachstellen des VW T3 sind ausleiernde Schaltungen und defektanfällige Antriebswellen.

Fazit und Alternativen

Der VW T3 ist ein Klassiker unter den Kleintransportern und hat sich in den vergangenen Dekaden eine feste Fanbasis aufgebaut. Für Camper und Reiselustige lohnt sich insbesondere die Anschaffung eines "Mulitvan"-Modells. Allerdings sollte die Wahl nicht auf den schwachen 50-PS-Motor fallen, der aufgrund des hohen Fahrzeuggewichts überfordert ist und für einen hohen Benzinverbrauch (circa 16 Liter pro 100 Kilometer) sorgt. Unter anderem sind der Mercedes-Benz Vito und der Ford Transit Alternativen zum VW T3.
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