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Blumen für den Frühling richtig anpflanzen

Bild Blumen im Frühling anpflanzen Achten Sie darauf, dass die Blumen immer genug Sonne zur Verfügung haben. (Einfach klicken zum Vergrößern)

So starten Sie erfolgreich in die Blumensaison

Die kalte Jahreszeit neigt sich allmählich dem Ende zu. Es heißt Abschied nehmen vom Winter. Denn Mitte März ist es wieder soweit: Der Frühling feiert astronomisch seinen Anfang. Dann ist natürlich eines ganz besonders charakteristisch: überall in der Natur erwachen die Blumen zu neuem Leben und es blüht bunt auf den Wiesen. Da ist es kaum verwunderlich, dass man dieses tolle Frühlingsgefühl auch in dem eigenen Garten verwirklichen will. Wahre Hobbygärtner wagen sich an ihren eigenen Beeten im Garten und versuchen sorgfältig das Frühlingsbeet zu bepflanzen. Doch was ist dabei wichtig? Wie legt man einen Garten richtig an? Was muss beachtet werden und was sind die Voraussetzungen, damit die Blumen im Beet auch zu ihrer vollen Blüte gelangen? Hier finden Sie Antworten auf Ihre Fragen.

Voraussetzungen für ein tolles Frühlingsbeet

Damit die Frühlingsblumen bereits schon so früh wie möglich blühen, kann man bereits im Herbst die erste Saat pflanzen. Sobald der letzte Frost verschwunden ist, so sprießt die Frühlingssaat langsam aus dem Erdboden. Zu den beliebtesten Frühlingsblumen gehören beispielsweise Krokusse, Tulpen, Hornveilchen, Stiefmütterchen oder Narzissen. Während Stiefmütterchen, Narzissen, Hornveilchen und Krokusse bereits ab Anfang März florieren, beginnen Tulpen ihre Schönheit erst ab Mitte April zu entfalten. Eine Blumenart, die hingegen erst ab dem Monat Mai, oft um den Muttertag herum, wächst und dementsprechend auch nach diesem benannt wurde, ist das Maiglöckchen. Weitere Blumen, die ab diesem Monat blühen, sind unter anderem das Vergissmeinnicht, die Pfingstrose und die sogenannte Nachtviole.

Wer im Herbst keine Blumen für den Frühling angepflanzt hat, der muss trotzdem nicht auf ein blühendes Frühlingsbeet verzichten. Man kann die vorgezüchteten Blumenzwiebeln auch im Baumarkt oder in Blumenläden kaufen. Auch im Discounter wird man fündig. Man findet hier selbstverständlich auch aufgeblühte Frühlingsblumen, die fertig zu kaufen sind. Diese müssen dann nur noch in das Beet gepflanzt werden.

Beachten Sie jedoch vor dem Anpflanzen folgende Tipps: Lösen Sie die Pflanzen vorsichtig aus den Töpfen und wässern Sie diese ausreichend. Stellen Sie hierfür einen Eimer Wasser bereit. Tauchen Sie die Sprösslinge langsam mit den Wurzeln voraus in das Wasser. Warten Sie bis das Wasser keine Bläschen mehr wirft. Dann kann die Pflanze eingesetzt werden.

Das Beet richtig anlegen

Optimale Bedingungen schaffen

Bild Schubkarre im Gras Achten Sie darauf, dass die Blumen immer genug Sonne zur Verfügung haben.

Besonders wichtig für das Gedeihen der Pflanzen ist der richtige Ort für das Beet. Achten Sie darauf, dass die Pflänzchen immer genug Sonne zur Verfügung haben. So können Sie in der Frühlingszeit mit blühenden Blumen rechnen. Zu viel Schatten würde die Sprösslinge am Wachsen hindern. Außerdem ist der Boden und seine Erde von wesentlicher Bedeutung für das Wachstum. Die Erde sollte sehr durchlässig und gut bewässert sein. So schaffen Sie die optimalen Bedingungen für Ihre Frühlingsblumen.

In das Beet sollten Sie dann ein kleines Loch anlegen, in das Sie die Pflanze einbetten. Drücken Sie die Wurzeln nur ganz leicht ein und streuen Sie Erde großzügig über die Wurzeln. Sie müssen die Blumen nicht in großem Abstand pflanzen. Optisch ist es oft ratsam, die Blumen nur in kleinen Abständen zu pflanzen. So wirkt das Beet bunter und dichter.

Beim Einpflanzen beachten

Grundsätzlich sollte man außerdem eine einfache Grundregel beachten: Je größer die Blumenzwiebel ist, desto tiefer sollte diese in das Beet eingepflanzt werden. Die Faustregel: man sollte doppelt so tief graben, wie die Blumenzwiebel oder die Knolle dick ist. Die Sprösslinge werden dann so gesetzt, dass die Spitze nach oben zeigt. Die Erde sollten Sie dann großzügig über die Wurzel verteilen.

Da die Zwiebeln bei manchen Menschen Hautprobleme verursachen können und einzelne Blumen, wie beispielsweise Narzissen, sogar giftig sind, sollte man bei ihrer Bepflanzung am besten Handschuhe tragen.

Blumenzwiebeln entfernen

Bild Frühlingsblumen anpflanzen Werkzeug Je größer die Blumenzwiebel ist, desto tiefer sollte diese in das Beet eingepflanzt werden.

Und wann sollten die Blumen aus dem Beet entfernt werden? Den Zwiebelgewächsen sollte man unbedingt eines gönnen: Eine Ruhezeit. Das bedeutet, dass keine Laubblätter entfernt werden sollten, auch wenn die Blüte des Gewächses bereits verwelkt ist. Gleichzeitig brauchen Zwiebelgewächse einen relativ trockenen Boden. Erst wenn die Laubblätter vollständig verwelkt sind, können die Zwiebeln aus dem Beet entnommen werden. Wenn man die Blumenzwiebeln nach Verblühen dennoch in der Erde lässt, ist dies nicht weiter schlimm, sondern hat sogar einen positiven Effekt: Die Blumen haben so die Möglichkeit sich zu vermehren und im nächsten Frühling erneut aufzublühen. Besonders geeignet für diesen Vorgang sind Krokusse und Narzissen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass der Boden nicht zu feucht und schwer ist, um das Faulen der Zwiebeln zu vermeiden.

Wann sollten welche Blumen gepflanzt werden

Hat man vor, Spätwinter- und Frühlingsblüher zu pflanzen, so sollten diese bereits im September oder Anfang November gepflanzt werden. Zu diesen Blumenzwiebel- und Knollenpflanzen gehören beispielsweise die Narzissen, die Tulpen, Krokusse, Hyazinthen, der Zierlauch oder der Winterling. Lässt der Winter jedoch auf sich warten, so können die Zwiebeln auch erst später gepflanzt werden. Die Hauptsache ist, dass der Boden noch offen und nicht gefroren ist.

Die Alpenveilchen sind auch beliebte Frühlingsblumen. Diese werden sogar bereits im Zeitraum von Juli bis September gesetzt. Wichtig bei dem Anpflanzen der Frühlingsblumen ist, dass sie während der Hitze im Halbschatten liegen.

Die Pflege der Frühlingsblumen

Damit die angepflanzten Frühlingsblumen auch langfristig Ihren Garten bunter erscheinen lassen, sollte man in ihre Pflege ausreichend Zeit investieren. Schon bevor die ersten Knospen erscheinen, sollte die Erde regelmäßig aufgelockert und bewässert werden, um eine ausreichende Zufuhr von Nährstoffen und Wasser zu gewährleisten. Um Wasser zu sparen ist ein Brunnen im Garten empfehlenswert.

Bild Krokus Frühling anpflanzen Krokusse entfalten ihre volle Schönheit bereits ab Anfang März.

Es sollte immer darauf geachtet werden, dass man regelmäßig das Unkraut aus den Blumenbeeten entfernt. Auch sollten die abgestorbenen Blütenblätter von den Blumen abgeschnitten werden. So können die Blumen optimal gedeihen. Um die Pflanzen optimal bei der Reservebildung zu unterstützen, sollte man die Blumenzwiebelpflanzen mit etwas Kompost düngen. So sorgen Sie für ein perfektes Wachstum Ihres Frühlingsbeetes.

Blumenzwiebeln bilden über die Jahre hinweg dichte Horste, diese zeigen zwar viele Blätter aber gleichzeitig auch immer weniger Blüten. Diese Horste sollte man am besten ausgraben und die Blumenzwiebeln vorsichtig teilen und dann verteilt erneut einpflanzen. Bei Blumenzwiebeln in Beeten sollte dieser Prozess alle vier Jahre wiederholt werden, falls Sie die Blumenzwiebeln auf Wiesen aussähen, so kann dieser Vorgang seltener wiederholt werden.

 

Falls Sie nun Lust bekommen haben, ihren Garten mit einem Frühlingsbeet aufzuwerten oder weitere Ideen suchen, wie Sie Ihren Teich optimal bepflanzen können, können Sie sich hierfür gerne Anregungen bei unserem Ratgeber rund um das Thema Garten holen. Das Team von markt.de wünscht Ihnen viel Spaß bei der Gartenarbeit.

 

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